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Kann man Skifahren online lernen? Videokurse zu 6 Wintersportarten

Willst Du Dir zu Hause die Skifahrtechnik erklären lassen? Oder die richtige Langlauftechnik im Video ansehen? Wir zeigen Dir Lernvideos zu den wichtigsten Wintersportarten!

Kann man Skifahren online lernen? Videokurse zu 6 Wintersportarten
Foto: pierre733/pixabay

Natürlich ist klar: Skifahren lernt man vor allem auf der Piste

Aber wie sieht es aus, wenn man als Anfänger erst einmal die groben Abläufe kennen lernen will? Gibt es dazu geeignete Videolektionen? 

Natürlich findet man inzwischen unzählige Lernvideos zu vielen Sportarten im Internet. Die Suche nach qualitativ guten Inhalten kann allerdings manchmal recht umständlich und zeitintensiv sein.

Wir haben uns daher für Dich einmal näher umgesehen: Gibt es geeignete Einsteiger-Videos zu den 6 wichtigsten Wintersportarten

Nachfolgend findest Du unsere Vorauswahl für Dich. 

Auch wenn sie Praxiskurse natürlich nicht ersetzen – für interessierte Einsteiger können Online-Lektionen eine wichtige Hilfestellung sein! 




1.) Ski alpin

Alpiner Skilauf bringt das berauschende Gefühl für Geschwindigkeit und Balance mit dem Erlebnis in der freien Natur zusammen. Die Eleganz und Leichtigkeit dieser unvergleichlichen Sportart begeistert Menschen quer durch die Generationen. 

Bevor Du in den Genuss von Buckelpisten, Steilabfahrten und unberührten Tiefschneehängen kommst, ist jedoch eine Menge Training erforderlich. Prinzipiell lässt sich Skilaufen bei einigem Mut in jedem Alter erlernen. Mit der richtigen Anleitung schaffen fast alle Anfänger innerhalb einer Woche leichte bis mittelschwere Pisten. 


Start mit sehr einfachen Übungen

Zunächst gewöhnst Du Dich durch Gehen in der Ebene, Umtreten auf der Stelle oder Übungen für das Gleichgewicht an die glatten Bretter. Danach folgen die ersten Erfahrungen im Gleiten. Den Vortrieb übernimmt die Schwerkraft. Deine wichtigste Aufgabe besteht darin, durch das Be- beziehungsweise Entlasten der Skier Kurven zu fahren und das Tempo zu regulieren. 

Was einfach klingt, erweist sich in dieser Phase des Lernens als anstrengend und kraftraubend. Jetzt zahlt sich eine solide konditionelle Vorbereitung durch Fitnesstraining und Gymnastik aus. Nach einigen Tagen klappt es deutlich besser und jetzt wächst eher die Gefahr, Dich zu überschätzen. 

Die richtige Ausrüstung vereinfacht den Start ins alpine Abenteuer. Als Einsteiger wählst Du einen drehfreudigen, kürzeren Ski – circa 20 Zentimeter weniger als die Körpergröße. Weiche und komfortable Schuhe verhindern unnötige Druckstellen oder gar Blasen an den Füßen. Eine ausführliche Information vor dem Kauf und das Testen von Leihskiern lohnen in jedem Fall.


Ausgewählte Videolektionen:

  • Anfänger finden in dieser kurzen Youtube-Playlist die elementaren Grundlagen zum Skifahren. Die Videolektionen gehen von der Ausrüstung über die Schneepflug-Technik bis hin zu ersten Erläuterungen von Carving- und Tiefschnee-Technik.
  • Diese andere Youtube-Playlist zeigt ebenfalls einige technische Aspekte des Skifahrens. Die Videolektionen setzen bereits ein gewisses Grundwissen voraus und erläutern u.a. das Carving, Buckelpisten, Steilhänge sowie das Freestyle-Fahren.




2.) Snowboarden

Skipisten sind ja nicht nur von Alpinfahrern bevölkert, sondern meist in fast gleicher Anzahl durch Snowboarder. Diese etwas modernere Variante der Pistenabfahrt gilt dabei vor allem unter jüngeren Sportlern als jugendlicher und "cooler". Ähnlich der Skiabfahrt gelangst Du beim Snowboarden in den unvergleichlichen Genuss der Geschwindigkeit, wenn Du elegant in gekonnten Kurven den Hang hinunter gleitest.

Besonders wichtig beim Snowboarden ist der richtige Umgang mit dem Board auch in der Ebene. Im Unterschied zum Ski Alpin kannst Du Dich ja nicht mit Stöcken abstoßen, meist nehmen erfahrene Snowboarder daher in flachen Teilen der Piste einen Fuß aus der Bindung und können sich so nach vorne abstoßen. Ein wichtiger Teil der Anfängerpraxis besteht darin, das Board richtig unter Kontrolle zu bekommen und auch Stürze gekonnt zu meistern – denn die bleiben gerade am Anfang natürlich nicht aus!


Freeriden im Tiefschnee und Jumps in den Himmel

Was viele Snowboarder an ihrer Sportart besonders schätzen, ist das Freeriden in der unberührten Tiefschneelandschaft abseits der Piste. Durch die Breite der Boards erhältst Du hier mit etwas Übung auch schnell ausreichenden Auftrieb, um nicht im Schnee zu versinken. So ziehst Du ungestört Deine eigenen Bahnen im Pulverschnee, natürlich immer nur nach vorheriger Prüfung der Lawinensituation!

Wer sich dann einige Praxis angeeignet hat, kann sich auch an die Krönung der Snowboard-Disziplin wagen: Die Sprünge ("Jumps"), vor allem in besonders präparierten Snowboard-Parks. Hier ist allerdings schon einige Übung erforderlich, um genau den richtigen Moment zum Wegdrücken am sog. "Kicker" (der Sprungschanze) zu erwischen und dann auch sauber wieder zu landen. Wer es kann, für den öffnen sich unendliche weitere Möglichkeiten – wie z.B. der Griff ans Brett in der Luft ("Grab"), der legendäre One-Eighty (180 Grad-Drehung in der Luft) und viele andere spektakuläre Tricks.


Ausgewählte Videolektionen:

  • In dieser kompakten Youtube-Playlist findest Du die Grundlagen zum Snowboarden in 11 kurzen Videolektionen erklärt. Nach ersten Übungen und dem einfachen Rutschen am Hang werden u.a. der Driftschwung, richtiges Freeriden und sogar erste Jumps erläutert.



Erste Sprünge mit dem Snowboard




3.) Langlauf klassisch

Klassischer Skilanglauf eignet sich prinzipiell für Menschen jeden Alters, denen Bewegung an der frischen Luft Freude bereitet. Er stärkt das Immunsystem des Körpers, fördert die allgemeine Kondition, trainiert die Muskeln und schafft Abstand zum hektischen Alltag. Du gleitest sanft durch die gespurten Loipen in herrlich verschneiten Winterlandschaften. Insbesondere wegen des Erlebnisses in der Natur zählt Langlauf zu den traditionsreichsten Sportarten in der kalten Jahreszeit. 

Die Grundtechnik erlernst Du schnell. Der Bewegungsablauf beim sogenannten Diagonalschritt im klassischen Langlaufen gleicht dem Gehen mit Stöcken und die ersten Schritte gelingen in flachem Gelände ohne großes Risiko. Das Halten des Gleichgewichts vereinfachen passende Skistöcke. Abschüssige Kurven erfordern allerdings Training und einige Erfahrung. 


Im eigenen Tempo die Loipe entlang

Langlaufskier verfügen unter der Bindung über eine Steigzone, die entweder Schuppen aufweist oder mit einem speziellen Wachs für das Abstoßen präpariert ist. Letztere sind aufgrund der notwendigen Kenntnisse und des Aufwands für Einsteiger weniger sinnvoll. Nach jedem Abdruck mit einem der parallel geführten Bretter erfolgt eine kurze Gleitphase. Abhängig von den persönlichen Ambitionen und der Fitness bestimmst Du die Intensität des Laufens selbst

Mit anspruchsvolleren und anstrengenderen Techniken wie dem Doppelstockschub sowie aktiven Kurvenfahrten machst Du richtig Tempo. Der Grätenschritt hilft Dir bei Steigungen. Ein Kurs unter fachlich qualifizierter Anleitung verhindert eine falsche Körperhaltung und spart Kräfte. Du erhältst zahlreiche Tipps oder kleine Kniffe und optimierst Deine Fertigkeiten. Klassischer Skilanglauf ist im Vergleich zum alpinen Abfahren deutlich kostengünstiger zu realisieren und macht dennoch riesigen Spaß.


Ausgewählte Videolektionen:

  • Diese Youtube-Playlist gibt einen Überblick zur klassischen Skilanglauf-Technik. Gezeigt werden u.a. der Diagonalschritt (in der Ebene und im Anstieg), der Doppelstockschub und der Spurwechsel. Kurze Texteinblendungen erläutern jeweils, worauf man besonders achten sollte.
Kann man Skifahren online lernen? Videokurse zu 6 Wintersportarten
Foto: thesource/pixabay




4.) Langlauf Skating

Das Skating beim Skilanglauf gehört im Vergleich zur langen Tradition des klassischen Stils zu den jungen Wintersportarten. Es entstand in den 1980er Jahren und setzte sich rasch im Spitzensport durch. Im Biathlon und bei der Nordischen Kombination ist es heute die ausschließlich verwendete Technik. 

Da sie deutlich ausgedehntere Gleitphasen ermöglicht, bist Du damit schneller unterwegs. Das Erlernen erweist sich als anspruchsvoller und erfordert bei sportlich Ambitionierten ein gezieltes Training der Muskulatur. 

Beim Skaten kommt es von Beginn darauf an, das Gleichgewicht zu finden. Mit einem Bein drückst Du Dich kraftvoll ab und das andere dient dem Gleiten. Trockenübungen im Stehen – wie der „Kantentest“ oder Gewichtsverlagerungen – helfen Einsteigern, die Systematik leichter umzusetzen


Sportliches Gleiten durch die Winterlandschaft

Die Skier für das Skating weisen eine durchgehend glatte Lauffläche und eine spezielle Bindung für den besseren Halt auf. Gespurte Loipen nutzt Du lediglich für Abfahrten und für bestimmte Gleitübungen. Die meist parallel verlaufenden gewalzten Bereiche der Loipen bieten genügend Platz für die raumgreifenden Schritte. Bei steilen, kurvigen Strecken ist Erfahrung nötig, um sicher zu steuern. 

Qualifizierte Ausbilder zeigen Dir in Kursen die Feinheiten der Technik. Dazu gehören Schlittschuhschritt, Armschwung, der „Eintakter“ und das Diagonalskating. Wichtige Elemente sind das richtige Zusammenführen der Füße – der sogenannte Beinschluss – und der symmetrische oder asymmetrische Stockeinsatz in Abhängigkeit vom Gelände. Nach einigen Übungseinheiten genießt Du es, mit gleichmäßigen Schüben durch eine herrlich verschneite Winterlandschaft zu gleiten.


Ausgewählte Videolektionen:

  • In diesen Lernvideos zeigen verschiedene Instruktoren einführende Videolektionen zur Skating-Technik beim Skilanglauf. Enthalten sind u.a. die Schrittfolgen 1-1 sowie 1-2 (asymmetrisch).





5.) Schlittschuh / Eislauf

Schlittschuhlaufen übt eine besondere Faszination auf Menschen aus. Mit geringem körperlichem Aufwand gleiten Eisläufer auf Kufen über gefrorenes Wasser und strahlen eine Art von meditativer Ruhe aus. Die Sportart trainiert den Gleichgewichtssinn, die koordinativen Fähigkeiten und die allgemeine Ausdauer. Im Winter erweist sie sich als optimaler Ersatz für das Joggen und macht darüber hinaus Spaß. 

Für das Beherrschen von waghalsigen Sprüngen, Drehungen und Würfen benötigst Du jahrelanges Training. Einfache Elemente wie Vorwärts-, Rückwärts- und Kurvenfahren erlernst Du dagegen in der Regel schnell. Erfahrungen vom Inlineskaten erleichtern den Einstieg, sind jedoch nicht zwingend. Wer erstmals Schlittschuhe unterschnallt, kann sich nach wenigen Übungen auf festem Untergrund an der Bande entlang hangeln oder mithilfe eines Partners bewegen. Insbesondere älteren Erwachsenen gilt es, die Ängste vor Stürzen zu nehmen.


Schnelle Erfolgserlebnisse

Beidbeiniges Gleiten durch das minimale Verlagern des Körpergewichts führt rasch zu ersten Erfolgserlebnissen. Anfängerinnen und Anfängern ist von vollen Eisflächen mit wild durcheinander laufenden Menschen abzuraten. Professionell durchgeführte Kurse helfen, die wichtigsten Übungsformen leichter zu erlernen und schwer auszubügelnde Haltungsfehler zu vermeiden. 

Klassische Eiskunstlaufschuhe mit geraden, vorne gezackten Kufen eignen sich zunächst besser als die wendigen, aber kippeligeren Schienen für Eishockeyspieler. Um beim Stehen nicht innen oder außen abzuknicken, sollen sie dem Knöchel guten Halt bieten und dennoch bequem sitzen. Geeignete Kleidung, die Dir Bewegungsfreiheit verschafft, und feste, die Verletzungsgefahr reduzierende Handschuhe sind unerlässlich. 

Mit einiger Geduld genießt Du nach wenigen Stunden auf dem Eis das wunderbare Gefühl bei der Bewegung mit Schlittschuhen.


Ausgewählte Videolektionen:

  • Diese Youtube-Playlist erläutert erste Grundlagen des Schlittschuhlaufens. Enthalten sind u.a. das richtige Schlittschuh-Schnüren, erstes Fahren, Bremsen sowie das Rückwärtsfahren.




6.) Schneeschuh

Schneeschuhwandern gewinnt bei den Aktivitäten im Winter eine wachsende Zahl von Freunden. Die Natur bietet mit den großen Tellern an den Füßen völlig andere Perspektiven. Bei geringem Aufwand erlebst Du herrlich verschneite Landschaften, einsame Wälder, sanfte Hügel und den Blick auf imposante Berggipfel. 

Moderne, technisch ausgereifte Schneeschuhe gibt es in unterschiedlichen Varianten. Meist sorgen Aluminiumrahmen in flachem Gelände und bei Pulverschnee für guten Auftrieb. Für eisigen Untergrund beziehungsweise harschen Schnee eignen sich zahlreiche leichte und stabile Kunststoffmodelle. Anfängerinnen und Anfängern genügen für die ersten Gehversuche geliehene Exemplare


Zu Fuß unterwegs in der verschneiten Natur

Die wesentlichen Techniken beim Gehen erlernst Du rasch und fühlst Dich mit einiger Übung in kurzer Zeit sicher. Allerdings trügt der verbreitete Irrglaube, eine Ausbildung wäre überflüssig. Selbst in Gebieten ohne Lawinengefahr sind grundlegende Kenntnisse über das Wetter und die Orientierung unerlässlich. Oft verschwinden Steige oder Wege sowie Markierungen unter der dicken Schneedecke und Du verlierst bei schlechter Witterung schnell den Überblick. Wintertaugliche Outdoor-Bekleidung mit festen Stiefeln und Wäsche zum Wechseln gehören zum Standard. 

Die körperliche Anstrengung bringt nicht nur Ungeübte ins Schwitzen und es gilt, ein Auskühlen bei den notwendigen Pausen zu vermeiden. Im Gebirge, bei schönem Wetter und reflektierendem Schnee ist der Sonnenschutz für die Augen wichtig. In ungesicherten alpinen Regionen geht es keinesfalls ohne Lawinenausrüstung und entsprechendes Wissen! Mit einer fachlich qualifizierten Vorbereitung erlebst Du Schneeschuhwandern als traumhaftes und unvergessliches Abenteuer.


Ausgewählte Videolektionen:

  • Diese kurze Youtube-Playlist erläutert erste Grundlagen zum Wandern mit Schneeschuhen. Enthalten sind u.a. die richtige Tourenplanung, die Ausrüstung sowie die Gehtechnik.




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