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E-Learning Plattformen: Der #1 Marktüberblick

Es gibt unzählige Plattformen fürs Lernen im Internet – für Unternehmenskunden und private Nutzer. Welche E-Learning-Anbieter sind wirklich relevant?

E-Learning Plattformen: Der #1 Marktüberblick
Bilder: free-photos/pixabay

Das Angebot fürs Online-Lernen ist unübersichtlich. Unzählige Anbieter erstellen Kurse für weiterbildungsinteressierte Nutzer. 

Auch für die Mitarbeiterschulung von Unternehmen sind viele E-Learning-Angebote gut geeignet.

Aber wie unterscheiden sich die Anbieter und worauf kommt es dabei an?

Wir geben Dir einen Überblick über die wichtigsten Lern-Portale und erklären die Unterschiede.

(Hier direkt zu allen Kursen von über 50 Anbietern in unserem Kursverzeichnis.)


Das sollte man vorab wissen:

  • Kursangebot? Reicht von Berufs-Plattformen bis zu Komplettanbietern. Bei uns ist alles anbieterübergreifend nach 22 Fachgebieten sortiert.
  • Lernformat? Viele Texte und Präsentationen nennen sich auch E-Learning. Unser Verzeichnis führt nur Videokurse.
  • Kosten? Es gibt kostenlose MOOC-Kurse und bezahlte Kursserien. Ein guter Mittelweg: Kurse zum Gratis-Lernen, die optional Prüfungen und Zertifikate verkaufen.
  • Kurssprache? Ist international meist Englisch, oft mit Untertiteln. Deutsche E-Learnings holen aber auf. Bei uns kannst Du nach Sprache filtern.
  • Zertifikate? Viele Plattformen bieten Kurszertifikate an. Mehr dazu hier
  • Eigener Content? Manchen Unternehmen reicht das bestehende Weiterbildungsangebot nicht aus. Dann werden Inhalte fürs eigene Learning Management System (LMS) erstellt.

Unten findest Du die Anbieter aus 3 Kategorien:

  1. Führende Anbieter von Videokursen
  2. Spezialisierte Themen-Plattformen
  3. Online-Vorlesungen von Universitäten


1. Anbieter von E-Learning-Kursen mit Video

Bei diesen bekannten Anbietern sind Videolektionen der wichtigste Kursbaustein. 

Zuerst erklärt ein Dozent die zentralen Konzepte, danach gibt es Testfragen und Online-Prüfungen. Bei den meisten Anbietern wird das ergänzt durch Foren mit Teilnehmerfragen.

(Die Video-Kurse aller Anbieter kannst Du nach Thema geordnet in unserem Verzeichnis durchsuchen.)

  • Coursera: Bekanntester internationaler Online-Learning-Anbieter aus Kalifornien mit breit gefächertem Angebot, Kurse aus Stanford und von anderen Spitzenuniversitäten (weiter)
  • EdX: Zweitwichtigster US-Anbieter, entstanden aus Online-Kursen aus Harvard und des MIT/Boston (weiter)
  • Udemy: Mehrere Zehntausend Online-Kurse von einzelnen Kursdozenten zu Praxisthemen wie Programmierung und Büro-Skills, hat auch Deutsche Kurse (weiter)
  • FutureLearn: Englische Kursplattform mit vielen Kursen britischer Hochschulen (weiter)
  • openHPI: Deutsche Plattform des Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam, vor allem Informatikkurse (weiter)
  • oncampus: Weitere deutsche Plattform, gestartet von der TH Lübeck (weiter)
  • iversity: Deutscher Anbieter, gehört inzwischen zum Springer Nature Verlag, limitiertes Kursangebot (weiter)
  • iMoox: Österreichische Kursplattform der Universität Graz, wenige Kurse bisher (weiter)
  • LinkedIn Learning: E-Learning-Angebot von LinkedIn, basiert auf Abo-Modell mit monatlichen Zahlungen (weiter)
  • Videocampus: Private Videolektionen zu Wirtschaftsthemen, jedoch ausschließlich Bezahlkurse (weiter)
  • Pluralsight: Kostenpflichtige Informatikkurse, alles für englischsprachige Lerner (weiter)
  • Udacity: Bekannter Anbieter im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik, hat auch einige kostenlose Kurse im Angebot (weiter)
  • Treehouse: IT-Anbieter mit Bezahlkursen aus verschiedenen Gebieten (weiter)
  • Codecademy: Programmierkurse auch für Anfänger, eine Mischung aus Gratis- und Bezahlkursen (weiter)
  • Beck Akademie: Deutsche Jura-Kurse, vor allem als Weiterbildung für Rechtsanwälte (weiter)
  • Duden Learnattack: Online-Nachhilfekurse für Schüler, nach Klassenstufe und Fach eingeteilt (weiter)
  • Sofatutor: Weiterer bekannter Schulkurs-Anbieter aus Deutschland (weiter)
  • Khan Academy: Ist ursprünglich auf Youtube gestartet mit englischen Nachhilfevideos, inzwischen immer breiteres Angebot, auch auf Deutsch (weiter)
  • MasterClass: Dieser Anbieter setzt auf Prominente aus verschiedenen Bereichen, die ihre Fähigkeiten per Videokurs präsentieren (weiter)
  • ZEIT Akademie: Berufliche und private Weiterbildung in Bezahlkursen der bekannten Wochenzeitung (weiter)
  • Duolingo: Bekannte Sprach-App mit teilweise kostenlosen Sprachkursen (weiter
  • Rosetta Stone: Anbieter von kostenpflichtigen Online-Sprachseminaren (weiter)
E-Learning Plattformen: Der #1 Marktüberblick

2. Spezialisierte Themen-Plattformen

Neben den großen Videokurs-Anbietern gibt es zahlreiche Plattformen mit E-Learning-Inhalten zu Spezialthemen, also mit begrenztem Kursangebot. 

Hier machen oft Texte und Präsentationen einen Hauptteil der Kurse aus, manchmal gibt es auch Live-Webinare nur zu bestimmten Terminen. Wenn Du ein bestimmtes Thema suchst, kann das trotzdem eine wichtige Lernquelle sein. 

  • Open SAP: Kostenlose Kurse über die bekannte ERP-Software (weiter)
  • Microsoft: Kursangebot für IT-Administratoren (weiter)
  • Google Zukunftswerkstatt: Digitalkurse für Webseiten-Betreiber (weiter)
  • VHS Lernportal: Deutschkurse der Volkshochschule (weiter)
  • IHK-Weiterbildungskurse: Über die "Erweiterte Suche" können hier einzelne E-Learning-Inhalte gefiltert werden (weiter)
  • Dekra Akademie: Die virtuelle Akademie der Dekra bietet einzelne Online-Angebote, z.B. zum Thema Arbeitsschutz (weiter)
  • TÜV Akademie: Einzelne vorwiegend technik-/berufsspezifische E-Learning-Inhalte (weiter)
  • Haufe Onlinetrainings: Auswahl einzelner beruflicher Weiterbildungsthemen, oft allerdings als Webinar nur zu bestimmten Terminen (weiter)
  • Akademie Herkert: Begrenztes Angebot einzelner Webinare, u.a. über Bau/Immobilien (weiter)
  • Bibliomed Campus: Kurse für Krankenhaus und Pflege, vorwiegend für Unternehmen zur Mitarbeiter-Fortbildung (weiter)
  • Pflege-Kurse.de: Kranken- und Altenpflege, überwiegend Textinhalte (weiter)
  • Barmer Gesundheitskurse: Diverse Kurse für Prävention und Gesundheit, allerdings nur für Versicherte der Barmer Krankenkasse (weiter). Ähnlich funktioniert auch das Programm der AOK (weiter)
  • Argumentorik Soft Skills-Kurse: Diverse Kurse über Rhetorik, Präsentationen und Körpersprache (weiter)
  • Dolmetscher-Kurse: Ein Lernangebot des Fachbereichs an der Universität Mainz (weiter)
  • Linguistik: Virtueller Linguistik-Inhalt der Uni Marburg, auf Englisch (weiter)
  • Kosmos Naturkurse: Angebote über Tiere und weitere Naturthemen (weiter)
  • Lernplattform Kirche: Gemeindebriefe, Kirchen-Websites und mehr (weiter)
  • UfU Umweltkurse: Verschiedene Bildungsangebote über Erneuerbare Energien (weiter)
  • Datenschutz-Guru: Weiterbildungen zum Thema DSGVO (weiter)
  • Führerschein: Vorbereitung für die Kfz-Theorieprüfung für Fahrschüler (weiter)
  • Gabelstapler / Arbeitsbühnen: Online-Jahresunterweisung für Bediener, angeboten von Meyer Lift (weiter)
  • Sportbootführerschein.de: Der Titel sagt Dir, worum es hier geht (weiter)
  • Fitnessraum: Sportkurse in kurzen Einzellektionen (weiter)
  • Sinnsucher Esoterikkurse: Online-Kurse über Spiritualität, Esoterik und verwandte Themen, der Anbieter gehört zur Bertelsmann-Gruppe (weiter)


Auch die österreichischen Lernplattform iMoox bietet diverse Gratis-Kurse an



3. Online-Vorlesungen von Universitäten

Viele deutsche und internationale Universitäten zeichnen Vorlesungen auf Video auf. Einige Aufzeichnungen sind dann sogar offen für jeden zugänglich. Dort gibt´s dann zwar keine Tests, Zertifikate oder Diskussionsforen. Dafür sind die Vorlesungen immer kostenlos.

Du findest die offenen Vorlesungen im Kursverzeichnis unter "Vorlesungsvideo"


Weitere Vorlesungen, aber nur für Studenten: An vielen Hochschulen kann man zusätzlich Uni-intern die Vorlesungsaufzeichnungen abrufen. Dazu muss man mit der eigenen Studentenkennung angemeldet sein

Das gilt zum Beispiel an der LMU München, Uni Köln, Uni Frankfurt, RWTH Aachen, Uni Hamburg, FU Berlin, Uni Bayreuth oder Uni Erfurt. Die bayerischen Hochschulen betreiben zusätzlich das Kurs-Portal VHB.


Weiterbildung bei YouTube – nur zum Einstieg sinnvoll

Bei YouTube gibt es natürlich ebenfalls zahllose Lernkanäle. Manches eignet sich fürs schnelle Lernen zwischendurch oder für einen ersten Einstieg in ein Thema. 

Für ein ernsthaftes Fortbildungsvorhaben ist YouTube in der Regel weniger geeignet. Die Dozenten sind nicht immer vertrauenswürdig – ein Lernvideo hochladen darf schließlich jeder. Rückfragen, Zertifikate und Prüfungen sind natürlich auch nicht möglich. 

Der von YouTube in 2009 gestartete separate Bereich YouTube EDU führt inzwischen nur noch ein Schattendasein. Auch das separate Angebot für englischsprachige Lehrer wird nicht mehr aktiv betrieben.


Mitarbeiterschulung von Unternehmen: Eigener Content oder bestehende Online-Trainings nützen?

A) Eigener Content:

Viele Arbeitnehmer kennen E-Learning oder Web-Based Training (WBTs) aus ihrem Job. Große Unternehmen haben inzwischen interne Plattformen aufgebaut, die aber nur für die eigenen Mitarbeiter gedacht sind. Dazu zählen bekannte Unternehmen wie Allianz, Douglas, REWE und Volkswagen ebenso wie zahlreiche Mittelständler.

B) Bestehende Online-Trainings nützen:

Auch die großen internationalen Plattformen haben besondere E-Learning-Angebote für Unternehmen im Bestand, die grundsätzlich für jeden Betrieb weltweit zugänglich sind. Mehr über die 8 wichtigsten Angebote in dieser Übersicht.


Professor Jörn Loviscach erklärt die Möglichkeiten von E-Learning



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