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Online-Weiterbildung: Wie finde ich das beste Angebot?

Online-Weiterbildungen gibt es von unzähligen Schulungsanbietern. Aber wo findest Du die passende Internet-Fortbildung für Dich?

Online-Weiterbildung: Wie finde ich das beste Angebot?
Bilder: danielkirsch, engin_akyurt/pixabay

Zum Erfolg im Beruf gehört lebenslanges Lernen

Immerhin 7 Millionen Deutsche bilden sich jährlich weiter, oft aus Karrieregründen.

Berufliche Fortbildungen können inzwischen auch komplett im Internet absolviert werden.  


Wie findest Du eine geeignete Online-Weiterbildung?


(Direkt weiter zu über 8.000 Online-Kursen in unserem Verzeichnis.)



 Hier erfährst Du:

  • Wie eine Online-Weiterbildung funktioniert
  • Welche Anbieter es gibt (1. echte Online-Kursanbieter; 2. klassische Anbieter mit Online-Modulen)
  • Wie Du die richtige Fortbildung auswählst
  • Welche Förderung für E-Learning-Kurse in Frage kommt


Wie funktioniert eine Online-Weiterbildung überhaupt?

Online-Fortbildungen gibt es in drei Formaten:

  • Online-Videokurse: Hier bist Du zeitlich und örtlich flexibel. Der Kurs kann 100% online absolviert werden, oft über Videolektionen. Die Kommunikation erfolgt digital, etwa in Diskussionsforen.  (Alle Online-Kurse durchsuchen.)
  • Webinare: Ein Dozent hält ein Live-Seminar im Internet. Vortragende und Zuhörer befinden sich in einen Webinar-Raum. Alles erfolgt in Echtzeit, die zeitliche Flexibilität entfällt also.
  • Fernkurse: Die Lernmaterialien werden vorab versandt. Teils werden Präsenzseminare angeboten, manchmal auch Lehrvideos. Pflichtseminare oder Postversand gehören aber eigentlich nicht zu einer "echten" Online-Weiterbildung.


1.) Anbieter von echten Online-Weiterbildungen

Hier findest Du Online-Kurse zur beruflichen und privaten Weiterbildung. Die videobasierten Lerninhalte werden komplett digital übermittelt: 

1. Coursera

2. Lecturio

  • Einer der wichtigsten deutschen Anbieter im Bereich der Repetitorien und beruflichen Weiterbildung
  • Zu den Schwerpunkten zählen Medizin/Gesundheitswesen, Recht und kaufmännische Themen
  • (zu den Kursen)

3. Udemy

  • Privater Kursanbieter von Video-Onlinetutorien
  • Jeder kann Kurse über Udemy anbieten, daher gibt es ein vielfältigeres Kursangebot, aber auch größere Qualitätsschwankungen als bei anderen Anbietern
  • Die Themenfelder reichen von Informatik über Marketing bis hin zu freizeitorientierten Kursen wie Musik und Fotografie
  • (Erfahrungen mit Udemy)
  • (zu den Kursen)

4. LinkedIn Learning

  • Beruflich orientierte kurze Videolektionen (2-3 Stunden Gesamtdauer) mit Praxisbezug
  • Angebote unter anderem im Bereich IT (LinkedIn gehört zu Microsoft)
  • (zu den Kursen)

5. openHPI

6. EdX

  • Einer der wichtigsten internationalen MOOC-Anbieter mit hunderten Kursen aus verschiedensten Fächern 
  • Für Firmen und Berufstätige bietet edX auch längere Kursserien zur beruflichen Weiterbildung. Universitäten und Organisationen können über die Open-Source-Plattform "Open edX" zudem eigene Lerninhalte realisieren
  • (zum ausführlichen Profil von edX)
  • (zu den Kursen)

7. FutureLearn 

  • Einer der führenden europäischen MOOC-Anbieter (gehört zu britischen Open University) mit kostenlosen Kursen aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten
  • (zu den Kursen)

8. Videocampus

  • Das Seminarangebot des Verlages Dashöfer umfasst unter anderem Recht, Steuern, Unternehmensführung, Management, Assistenz und Personalwesen
  • (zu den Kursen)

9. Oncampus

  • Oncampus (früher: mooin) ist eine Tochter der Fachhochschule Lübeck
  • Vielfältiges Online-Weiterbildungs-Angebot auf Deutsch
  • (zu den Kursen)

10. Iversity  


(Weiter zu allen 50 Weiterbildungsanbietern in unserem Verzeichnis.)

(Übersicht spezialisierter E-Learning-Themenplattformen, zum Beispiel über Pflege, Personal, IT, Marketing.)

Online-Weiterbildung: Wie finde ich das beste Angebot?

2.) Klassische Bildungsanbieter (mit Online-Modulen)

Folgende Auswahl bekannter Weiterbildungsanbieter (die Reihenfolge ist keine Wertung) kommt größtenteils aus dem Bereich klassischer Präsenzseminare. Angebote für Arbeitslose spielen oft eine Hauptrolle. Inzwischen werden zunehmend auch Online-Inhalte angeboten, oft als Live-Webinar. Aufgrund ständiger Veränderungen empfiehlt sich eine genaue Überprüfung vor der Kursteilnahme!

1. IHK

  • E-Learning ist mittlerweile ein Bestandteil vieler Weiterbildungen bei der IHK (Industrie- und Handelskammer, eine gesetzlich geregelte Körperschaft)
  • Die reinen Online-Lehrgänge sind jedoch in der Minderzahl. Meistens handelt es sich um Blended Learning, also eine Kombination von Online- und Präsenzlernen 
  • Für Online-Weiterbildungen in der Seminarsuche der IHK als Angebotsform "E-Learning" auswählen (in der Regel Webinar-Format)

2. IBB

  • Privatunternehmen, bietet diverse (Um-)Schulungen und Weiterbildungen für Berufstätige, Unternehmen und Arbeitslose
  • Mit der Virtuellen Online Akademie VIONA setzt IBB auch auf Online-Webinare

3. WBS Training

  • Etablierter mittelständischer Weiterbildungsanbieter mit Fokus auf berufliche Weiterbildung
  • Bundesweit etwa 180 Standorte, dazu weitere Niederlassungen in Österreich
  • Einige der Weiterbildungen können auch online in Form von Live-Webinaren absolviert werden

4. ILS

  • Einer der größten Anbieter von Fernschulungen in Deutschland, gehört zum Klett-Verlag
  • Überwiegend werden jedoch keine reinen Online-Weiterbildungen angeboten, sondern klassische Fernkurse mit Studienheften
  • Über das Online-Studienzentrum wird vorwiegend die Organisation der eigenen Fortbildung unterstützt

5. Comcave

  • Privater Anbieter mit recht vielfältigem Angebot an Weiterbildungen und Umschulungen, unter anderem für Arbeitssuchende
  • Vorwiegend jedoch Präsenzseminare und Blended Learning, also kein "echter" Online Weiterbildungsanbieter
  • Über das sogenannte Telelearning werden Live-Webinarinhalte angeboten

6. AKAD


Weitere bekannte Anbieter von Live-Online-Seminaren sind unter anderem die Bitkom-Akademie und der Haufe-Verlag. Einzelne Angebote gibt es auch vom TÜV. Der Anbieter Edudip ist ein Marktplatz für Webinare.


Wichtige Kriterien für die Auswahl 

Wie wählt man eine digitale Weiterbildung aus?

  • Wer sich aus beruflichen Gründen weiterbildet, sollte Kurse mit Zertifikat wählen. So kann man die Teilnahme und Skills später nachweisen. (Siehe den Leitfaden zu Online-Zertifikaten).
  • Ist Dir wichtig, ob Deine ausgewählte Weiterbildung vom Arbeitgeber gewürdigt wird? Im Zweifel vorher beim Chef nachfragen.  
  • Suchst Du eine Weiterbildung, die staatlich anerkannt (also gesetzlich geregelt) ist?  Details dazu nennt Dir der jeweilige Kursanbieter.
  • Kosten: Neben einigen kostenlosen Lernmöglichkeiten gibt es zum Glück diverse Förderangebote. Unten erläutern wir Zuschüsse, Bildungsurlaub und steuerlichen Abzug.
  • Sprache: Wer neben Deutsch auch etwas Englisch versteht, findet in unserem Kursverzeichnis zahlreiche Bildungsangebote internationaler Top-Universitäten.

Diese Fördermöglichkeiten gibt es

Bei vielen Online-Weiterbildungen fallen Kosten an. Was sind die wichtigsten Fördermöglichkeiten?

1. Arbeitgeber:

Wenn Du Dich mit Online-Kursen beruflich weiterbilden möchtest, kann sich eine Anfrage beim Arbeitgeber lohnen. Weise ihn am besten aktiv auf die E-Learning-Angebote für Unternehmen hin. Wenn Du Glück hast, übernimmt er die Kosten. Dazu wird er aber nur bei unmittelbarem Nutzen für das Unternehmen bereit sein. Achte also auf einen klaren Bezug zwischen Kursinhalt und Deiner Tätigkeit!

2. Bildungsgutschein: 

Hierbei werden für Arbeitslose die Kosten für eine Fortbildung von der Arbeitsagentur übernommen. Alle Online-Weiterbildungen für Bildungsgutschein-Berechtigte kannst Du hier herausfiltern (wähle dazu: mit Bildungsgutschein / E-Learning). 

3. Bildungsprämie: 

Der Staat fördert unter bestimmten Voraussetzungen 50% der Kosten einer Weiterbildung für Erwerbstätige, max. aber 500 Euro. Seit Einführung des Programms wurden bereits mehrere Hunderttausend Prämiengutscheine ausgegeben.

4. Von der Steuer absetzen: 

Die Kosten für eine digitale Fortbildung lassen sich oft als Werbungskosten von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit absetzenVoraussetzung ist unter anderem, dass sie im Zusammenhang mit Deinem Beruf steht.

5. Stipendien: 

Neben staatlichen Stipendien vergeben auch einige Online-Kursanbieter Freiplätze für Lernende, die die Kursgebühren nicht aus eigener Kraft aufbringen können, beispielsweise Coursera und edXMeist gelingt dies zwar Kursteilnehmern aus Entwicklungsländern. Bewerben darf sich aber jeder, es kommt auf eine plausible Begründung an. (Natürlich gibt es oft auch kostenlose Lernmöglichkeiten, wenn man kein Zertifikat benötigt.)

6. Bildungsurlaub:

Auch Bildungsurlaub kann zu den Fördermitteln für Weiterbildung gerechnet werden. Schließlich wirst Du dabei zu Bildungszwecken bezahlt von der Arbeit freigestelltBildungsurlaub wird durch die Länder geregelt (die meisten Länder haben eigene Gesetze). Daher prüfe unbedingt die Bestimmungen in Deinem Bundesland 


Haben Arbeitnehmer ein Recht auf Weiterbildung? 10 kurze Antworten eines Rechtsanwalts:



Für wen eignet sich das Weiterbilden im Internet?

Online-Weiterbildungen lohnen sich vor allem dann, wenn folgende Aussagen auf Dich zutreffen:  

  • Du willst örtliche und zeitliche Flexibilität: Für eine Online-Weiterbildung brauchst Du nur einen Internetzugang. Du kannst Dich fortbilden wann und wo Du willst: im Standkorb, im Büro, im Wohnzimmer.  
  • Du möchtest Geld sparen: Bei Online-Weiterbildungen entfallen Kosten für Veranstaltungsräume, sowie Reise und Unterkunft von Teilnehmern und Dozenten. Die Preise sind daher oft etwas niedriger. Wer eine Weiterbildung über das Internet absolviert, spart somit meist bares Geld. 
  • Du kannst gut eigenständig lernen und Dich selbst motivieren: Nicht jeder bringt die erforderliche Selbstdisziplin auf, um an einem Online-Kurs bis zum Schluss teilzunehmen. Die Hemmschwelle, die Weiterbildung abzubrechen, ist ohne persönlichen Kontakt zu den Dozenten geringer. Du solltest also genügend Eigenmotivation und Disziplin mitbringen.  
  • Du kannst mit Computern umgehen: Leider ist die Technologie mancher Online-Seminare nicht immer intuitiv zu bedienen. Bei fehlender Erfahrung mit Computer und Internet kann das Lernerlebnis verwirrend sein. Die Anbieter werden im Bereich Nutzererlebnis aber zum Glück immer besser. 

 

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